NEW-LAN GmbH - Gefahren aus dem Internet

Gefahren aus dem Internet

Die Gefahren aus dem Internet sind genauso vielfältig wie die Möglichkeiten, die das Netz für private und gewerbliche Nutzer bietet. Oft wird Missbrauch nicht erkannt oder geschieht so getarnt, dass für den Nutzer nicht ersichtlich ist, das er bereits Opfer einer der zahlreichen Schadprogramme geworden ist. Aber auch für erfahrene, vorsichtige Nutzer ist es fast unmöglich sich in allen Belangen, die Gefahren für das eigene System bergen, auf dem neusten Stand zu halten.

Täglich steigt die Zahl der Sicherheitsrisiken und der Wege auf denen sie sich verbreiten.

Viren, Trojaner und ähnliche Programme, welche sich durch E-Mail Anhänge verbreiten, stellen längst nicht mehr die größte Gefahr für den Nutzer dar. Durch jahrelange Aufklärungsarbeit konnte der Schaden, den solchen Programme verursacht haben, reduziert werden.

Aber gerade durch den ungeschützten Netzzugang bzw. risikobehaftetes Verhalten im Netz werden, Studien zufolge Systeme binnen 30 Sekunden von Schadsoftware attackiert und lassen den Gesamtschaden, der durch Internetkriminalität verursacht wird, auf eine hohe zweistellige Milliardensumme steigen. Wobei die Verluste aus Produktionsausfällen, Unerreichbarkeit und erlittenem Imageverlust kaum zu beziffern sind.

Zwar bietet die IT-Sicherheitsindustrie Produkte um unerwünschte Aktion im eigenen System zu unterbinden, allerdings sind dies auch nur Reaktionen auf bereits bestehende und sich schnell verbreitende Gefahren für Nutzer aller Art. Themen wie Dialer, Phishing und Daten-Kidnapping treten hierbei immer mehr in den Vordergrund und machen deutlich das Daten- und Netzwerksicherheit auch ein Thema für den Mittelstand bzw. für Kleinunternehmen ist.

Während private Nutzer meist nur auf eine Antivirensoftware und eine Firewall zurückgreifen, reicht das für viele Unternehmen längst nicht mehr aus. Proxy-Server regeln und überwachen vermehrt die Internetaktivitäten, Backup-Server sollen vor Datenverlust und Datenmanipulation schützen und Jugendschutzfilter sorgen für die Einhaltung des Jugendschutzes. Dies alles ist sinnvoll und notwendig, bietet aber auch vermehrte Angriffsfläche für kriminell organisierte Strukturen. Denn längst sind die meisten Internet bezogenen Missbrauchsfälle nicht mehr Resultat von jugendlichen Einzeltätern, sondern vielmehr von gut organisierten Gruppen die systematisch und gezielt Missbrauch betreiben.

Es genügt also nicht mehr auf den eigenen Virenscanner zu vertrauen, viel mehr ist es nötig geschultes Personal für diese Aufgaben einzubeziehen. Denn ein verantwortungsbewusster Umgang mit den eigenen und insbesondere Personen bezogener Fremddaten sollte für jedes Unternehmen das A und O sein. Vor dem Thema Daten- Netzwerksicherheit die Augen zu verschließen, ist fahrlässig und kann in der heutigen Kommunikationsgesellschaft nicht mehr hingenommen werden.